Staudenpracht und Bienenweide: Der Vorgarten von Ehepaar Flörcken in Hundsmühlen

Der Garten, von dem ich heute berichten möchte, liegt in Hundsmühlen in der Hunoldstraße. “Entdeckt” habe ich ihn Anfang Juli 2011: Im Vorbeiradeln sprangen mich die leuchtenden Blüten von Nachtkerzen und Wegwarten an. Die Rosenhecke und ein dichtes Meer verschiedener Blütenpflanzen taten ihr übriges. (Die drei folgenden Fotos entstanden allerdings erst im September.)

 

Fast verwunschen lag das Wohnhaus hinter der Dornenhecke; so anders war dieser Vorgarten als die gewohnten Rasenflächen nebst Rabatten!

Da ich keinen Fotoapparat dabei hatte beschloss ich, in den nächsten Tagen bei gutem Licht zurück zu kommen.

 

 

Am 16. Juli 2011 schaute ich wieder in Hundsmühlen vorbei – guckte zunächst nach, mit wem ich es zu tun bekommen würde, falls die Gartenbesitzer meinem frühmorgendlichen Fotoeinsatz nicht wohlgesonen wären.

 

Unten der Vorgarten, gesehen vom Zugang zum Haus. “Erschlossen” ist das kleine Paradies durch einen von Rindenmulch bedeckten Weg. Nackter Boden? Fehlanzeige. Vielmehr Stauden dicht an dicht. Blütenpflanzen, noch dicht an der Wildform – daneben einige Farne. Und dazwischen eben auch Wildpflanzen wie die genannten Nachtkerzen und Wegwarten. – Nach einer Weile entdeckten Flörckens mich und die Hausherrin kam vor die Tür. Ich erfuhr, dass sie den Vorgarten bereits vor 30 Jahren in diesem Stil angelegt hat. Schon damals hatte sie beschlossen, einen naturnahen, insektenfreundlichen Garten anzulegen. Dementsprechend hatte sie die Pflanzen ausgesucht. Inzwischen wurden immer wieder einmal Stauden umgruppiert – aus ästhetischen Gründen.

Oben also der Garten am 16. Juli. Unten mehr als zwei Monate später, am 25. September. Die Storchschnäbel blühen immer noch, die Rosen auch, die Fetthennen sind jetzt aufgeblüht.

Auch die Nachtkerze leuchtete weiterhin unermüdlich.

Üppig, farbenfroh, stimmig, lebendig: Das sind meine Empfindungen, wenn ich diese Bilder anschaue. Etwas wild, ein buntes Durch- und Miteinander.

 

Diese gleiche Anmutung auch, als ich wiederum zwei Monate später vorbeischaue, am 28.11.2011:

 

 

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